Kampf gegen den Blutkrebs

 

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Der kleine 9 Monate alte Lewin aus Weimar hat Blutkrebs.

Die schlimmste Nachricht die junge Eltern wohl treffen kann.
Nur eine Stammzellenspende kann sein junges Leben retten, erklärten die Ärzte.
Deswegen wurde vergangenes Wochenende eine große Registrierungsaktion
in Weimar gestartet.

 

 


Da es aber genauso schwierig ist den genetischen Zwilling auf der Welt wie die Nadel im Heuhaufen zu finden, müssen sich soviel wie möglich Menschen zwischen 17 und 55 Jahren registrieren lassen.

Das Typisierungsset mit dem Wattestäbchen kann man sich über das Internet zukommen lassen. Und da jede Registrierung den gemeinnützigen Verein 40,00 € kostet, sind Geldspende natürlich auch sehr erwünscht.


Falls man dann tatsächlich als möglicher Stammzellenspender jemanden das Leben schenken darf, ist die Entnahme der Stammzellen in 80 % der Fälle über das Blut möglich oder über eine kleine OP am Beckenkamm, die sich nachher lediglich wie eine Prellung anfühlen kann. Alle Kosten werden dabei übernommen.

Weitere Informationen findet ihr unter der Internetseite der DKMS www.dkms.de.

In Rottenbuch sind bereits 149 Spender registriert

und 4 davon hatten die Gelegenheit jemand anderem durch eine Stammzellenspende das Leben zu verlängern. Einer von ihnen ist der Familienvater Marc Ehinger, der im Jahr 2013 spendete. Mit 22 Jahren ließ er sich bei einer großen DKMS-Aktion in Schongau registrieren und 9 Jahre später erfolgte der Anruf, er sei ein potentieller Kandidat jemanden zu helfen. Nach der ersten Feintypisierung in der Roten Kreuz Klinik in Ulm teilte man ihm mit, dass er erstmal nicht in Frage käme, weil er selbst eine bisher nicht erkannte Autoimmunerkrankung habe. Erstmal ein Schock, aber jetzt konnte er sich einige Symptome erklären. Doch nach kurzer Zeit wurde er in die Uniklinik Tübingen eingeladen, woraufhin die Fachärzte ihm mitteilten, die Erkrankung stelle für die Spende keine Einschränkung da. Marc wurde gründlich in den Organen Leber, Herz, Milz (diese kann bei der Spende anschwellen) und Gefäße untersucht. Danach erfolgte die Entscheidung wie man die Stammzellen entnimmt, was auch abhängig vom Empfänger ist. 1 Woche musste er sich wie ein Diabetispatient subkutan in den Bauch ein Wachstumsmittel selber spritzen. Dabei kann es zu grippeähnlichen Beschwerden wie Mattigkeit, Kopf- und Gliederschmerz kommen. Jetzt kam die ca. 5 stündige Blutentnahme im Krankehaus, nach ca 1h waren die Glieder- und Kopfschmerzen bereits weg. Alle anfallenden Reise- und Arbeitsausfallkosten wurden hierbei von der DKMS übernommen. Danach wurde geprüft, ob die in der Spende enthaltenen Stammzellen ausreichen. Nach 2 Jahren kann man in Deutschland erfahren, wohin die Spende gegangen ist. Marc erfuhr, dass er einem 61 jährigen Franzosen das Leben verlängern konnte. Laut Marc ein sehr schönes Gefühl jemand einfach aktiv helfen zu können.

Dieser Aufruf soll soviel wie möglich Menschen erreichen, deswegen bitte ich euch, sprecht darüber im Freundes- und Verwandtenkreis, auf Arbeit, teilt es bei Facebook usw.
und das wichtigste natürlich, lasst euch registrieren.

In der heutigen Zeit, wo man so oft mit Tod und Terroranschlägen konfrontiert wird, ist es für mich wichtig Leben zu schenken und zu erhalten.


Und nur ein Wort zum Schluss, im Namen aller Patienten:


DANKE!

Sandra Voigtmann

 

Geldspenden gehen an das Konto der DKMS:

IBAN:   DE65641500200001634781
BIC:      SOLADES1TUB

 

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