Leonhardiritt

Im Jahre 1947 fand erstmals nach dem Krieg wieder ein Leonhardiritt statt.

 

Jeweils um den 6. November, dem Namenstag des Schutzpatrons der Tiere, an einem Sonntag findet nach Absprache mit den umliegenden Gemeinden, die ebenfalls einen Leonhardiritt durchführen, der Rottenbucher Leonhardiritt statt.

Die Aufstellung beginnt um ca. 10.00 Uhr am Sportgelände. Etwa 100 - 150 Reiter sowie Festwagen und Kutschen für Ehrengäste beteiligen sich daran. Umliegende Gemeinden, bei denen sich die Rottenbucher Reiter bei deren Ritt beteiligen, entsenden Reiter mit den prächtig geschmückten Pferden. Trachtler, Musikkapellen, Vereine etc. beteiligen sich mit ihren Festwägen am Leonhardiritt.

Der Leonhardiritt führt zum Fohlenhofplatz, wo bei schönem Wetter eine Feldmesse mit Pferdesegnung abgehalten wird. Danach erfolgt ein Umrittt durch den Ort.

Beim Leonhardiritt handelt es sich um ein christliches Brauchtum, keine folkloristische Veranstaltung.

Im Jahre 1989 fand wegen einer ansteckenden Pferdekrankheit kein Leonhardiritt statt - sonst gab es keine Unterbrechung

    

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